Patenschaft übernehmen

Übernehmen Sie doch eine Patenschaft für einen Ton Ihrer Wahl in einem der 40 Register unserer Orgel.

 

Auch als Geschenk eine super Idee!!!

 

Die Preise richten sich nach der Größe der Pfeife und beginnen bei 2,50 € bis 100 €.
(Betrag ist nur einmalig zu zahlen)

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Diposition der Orgel

 

I. MANUAL = Hauptwerk C - g3 = 56 Töne

 

1  Trompete 8’

Zungenregister mit natürlich langen trichterförmigen Bechern in 16′-, 8′- oder 4′-Lage, im Pedal auch 2′ oder 1′, dann meist Kornett genannt, fast in jedem Hauptwerk gebaut, schmetternder, lauter Klang, insbesondere bei französischer oder spanischer Intonation. An Großorgeln oft von 16′ bis 4′ voll ausgebaut.

 

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2  Cornett 2 2/3’ 3f.

Gemischtes Labialregister, 3-fach bis 7-fach, immer terzhaltig, meist 5-fach, bestehend aus 8′ + 4′ + 22/3′ + 2′ + 13/5′, nicht repetierend, Mensur in der Regel weit, also keine Klangkrone. Der Klang ist hornartig, rund und füllend. Grand Cornet (siehe dort) besteht aus einer Mixtur überblasender Flöten in 8′ + 4′ + 22/3′ + 2′ + 13/5′-Tonlage. Ein Kornett wird oft aufgebänkt, das heißt auf einem Pfeifenstock, der nicht direkt auf der Windlade aufliegt, sondern durch Kondukten mit dieser verbunden ist, erhöht aufgestellt. In von der Orgelbewegung beeinflussten Instrumenten finden sich auch exotischere Zusammensetzungen, häufig zum Beispiel das Septimenkornett. In kleineren Orgeln der Spätromantik findet sich als höchste Stimme gelegentlich auch eine sogenannte Kornett-Mixtur, also ein repetierendes Kornett (meist dreichörig mit 2 2/3′ + 2′ + 1 3/5′ in der tiefsten Lage). Oft nur in der mittleren und hohen Lage ausgebaut. Weitere Arten des Kornetts sind Basszink, Nasardos, Echokornett, Corneta, sowie Cornet de Récit, Cornet im Positiv, Cornet d’Écho, Cornet décomposé und das verlegte Kornett.

 

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3  Mixtur 2’ 4f.

eine Klangkrone, meistens nur aus Oktaven und Quinten bestehend („silberner“ Klang), im süddeutschen und vereinzelt im mitteldeutschen Raum sind auch terzhaltige Bauformen („goldener“ Klang) anzutreffen, teilweise auch in weiteren Klangfarben (wie z.B. Streichermixtur).

 

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4  Octav 2’

(siehe Oktave 4')

 

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5  Spitzflöte 4’

konisch offenes Labialregister nicht zu weiter Mensur, 8′ bis 2′, dessen Pfeifen nach oben hin spitz zulaufen. Der Ton ist hell, aber nicht sehr stark.

 

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6  Oktave 4’

(in höheren Lagen auch: Superoktave, Oktävchen) Prinzipalregister in höherer Lage als der Prinzipal des entsprechenden Werkes, (Oktave 8′ wenn Prinzipal 16′), 16′ bis 1′

 

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7  Dolce 8’

sehr weich klingende (Block-)Flöte, teils mit leichtem Streicherklang, siehe Flauto und Namenszusätze, teils synonym mit Dolzflöte

 

 

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8  Gemshorn 8’

konische Pfeifen (Holz oder Metall), 16′- bis 2′-Lage, der Klang liegt zwischen Prinzipalen und Flöten, und ist je nach Stilrichtung hornig, leicht streichend (Romantik) oder weicher Flötenklang (Renaissance, Nachahmung des gleichnamigen Blasinstruments). Im Bass auch als Gemshornbass 16' oder 8' existierend.

 

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9  Quintatön 8’

auch Quintade, Quintaden oder Quintatön, eng mensuriertes Gedackt mit besonders niedrigem Aufschnitt, sehr ausgeprägtem 3. Teilton (Quinte), 16′- bis 4′-Lage. Bei der Ausprägung des fünften Teiltones (Terz) bei noch engerer Mensur spricht man von dem seltenen Register "Tiercina" (siehe dort). In mittelgroßen nordeuropäischen Barockorgeln bildet die Quintadena oft die 16′-Stimme im Hauptwerk, wurde aber in dieser Funktion im Laufe des 18. Jahrhunderts durch den Bordun verdrängt.

 

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10  Bourdon 16’

(auch Brummbass oder Burdon genannt) gedecktes 32′-, 16′- oder 8′-Register, im französischen Raum als Bourdon Bezeichnung für Gedackt. Während in mittel-, west- und süddeutschen Orgeln auf Basis eines 8′-Prinzipals oftmals ein 16′-Bordun im Hauptwerk disponiert ist, so findet sich in norddeutschen Orgeln an dieser Stelle für gewöhnlich eine Quintadena.

 

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11  Prinzipal 8’

zylindrisch offenes Labialregister mittlerer Mensur, wichtigste Registerfamilie jeder Orgel, 16′ bis 1′, im Pedal auch 32′, Prospektpfeifen sind fast immer Prinzipale, sie werden dann auch häufig Praestant genannt.

 

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 II. MANUAL = Nebenwerk C - g3 = 56 Töne

 

12  Geigenprinzipal 8'

eng mensuriertes Prinzipal 16′- bis 4′-Lage

 

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13  Gedeckt 8’

(auch Tibia Clausa oder Gedackt genannt) gedecktes Labialregister, unterschiedliche Mensuren möglich, z. B. als Lieblich Gedeckt (wie hier) enge, als Grobgedeckt weite Mensur, 32′- bis 4′-Lage; manchmal auch eine gedeckte Prinzipalpfeifenreihe (Flûte bouchée)

 

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14  Nasat 2 2/3’

weit mensuriertes Quintregister 22/3′, oft als Rohrflöte (Bezeichnung dann oft „Rohrnasat“) oder gedeckt gebaut.

 

 

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15  Salizional 8’

(v. lat. salix, „Weide“; auch Salicional), siehe Weidenpfeife. Das Salicional französisch-romantischer Orgeln entspricht dem deutschen Geigenprinzipal.

 

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16  Prästant 4’

(auch Prästant) meist Synonym für den Prinzipal, vor allem wenn er im Prospekt steht; im französischen Raum als Prestant Bezeichnung für die Oktave 4′

 

 

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17  Rohrflöte 4’

halbgedecktes Labial-Register, auf den Deckel des Hutes ist ein Röhrchen gelötet, welches die charakteristische Aufhellung der Klangfärbung bewirkt, meist 8′ oder 4′

 

 

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18  Blockflöte 2’

(auch Blockpfeife, Englische Flöte, Flaut angelica, Flûte à bec genannt) konisches oder zylindrisches 4′- oder 2′-Labialregister mit weiter Mensur und weichem, füllendem, klarem Klang. In sehr alten Orgeln bezeichnet Blockflöte eine weit mensurierte Pfeifenreihe, die aus dem gotischen Blockwerk abgespalten wurde. Seit der Renaissance kann mit Blockflöte auch ein Register gemeint sein, das den Klang des gleichnamigen Holzblasinstruments nachahmt.

 

 

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19  Mixtur 2/3’ 3f.

(siehe Mixtur 1. Manual)

 

 

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20 Regal 8’

Zungenregister mit kurzen Bechern unterschiedlicher Form in 16′-, 8′- oder 4′-Lage, man unterscheidet z. B. Trichter- , Knopf- und Trompetenregal. Das in der Renaissance aufgekommene Brustwerk ist ideengeschichtlich ein an die Orgel angebautes Regalwerk, daher findet sich das Regal bis zum Barock vornehmlich im Brustwerk, in der Renaissance oft nur durch wenige höher liegende weit mensurierte Labialregister und eine zweifache Zimbel ergänzt.

 

 

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III.MANUAL = Schwellwerk C - g3 = 56 Töne


21  Fernprinzipal 8'

(siehe Prinzipal)

 

 

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22  Zartgedeckt 8’

meist gleiche Bedeutung wie Lieblich oder sogar zur Betonung eines noch weicheren Klanges. Gedeckte Flöte.

 

 

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23  Aeoline 8’

(auch Violine oder Viole) 16'-, 8'- oder 4'-Labialregister, das den Klang der Geige nachahmt; zarter, heller Streicherklang.

 

 

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24  Vox-Celestis 8’

(lat. bzw. frz. „himmlische Stimme“) (auch Jeu céleste oder Celestina genannt) Schwebungsregister enger Mensur (Streicher), meist höherschwebend, fast immer 8′. Als 4'-Register auch Celestiana genannt.

 

 

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25  Fugara 4’

offenes streichendes Labialregister enger Mensur, 8′- oder 4′-Lage, kommt meist im Schwellwerk vor, klanglich zwischen der Gambe und engem (Geigen-)Prinzipal.

 

 

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26  Gedecktflöte 4’

(siehe Gedeckt II. Manual))

 

 

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27  Nachthorn 2’

Flötenregister mit einer der weitesten bei Orgeln vorkommenden Mensuren, mit zylindrischen Metallpfeifen und sehr schmalem Labium, sehr weicher und leiser Klang, manchmal auch als Gedeckt gebaut, 16′ bis 2′.

 

 

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28  Terzian 1 3/5’

Die Mensur des Terzian (auch Tertian) ist meist prinzipalartig, weitere Mensuren kommen aber auch vor. Das Register wird als Terzian 2fach aus Terz und darüber liegender Quinte gebaut (13/5′ + 11/3′). Der Terzian repetiert in der großen Oktave oft zu 4/5′ + 2/3′. Seltener ist die Bauform mit 31/5′ + 22/3′. Der Terzian ist ein gemischtes Aliquotregister.

 

 

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29  Zimbel 3f. 2’

(alte Schreibweisen: Cimbel, Cimbal, Cymbel, Zymbel; auch Acuta genannt) höchste gemischte Stimme und Klangkrone (siehe auch Acuta, Mixtur und Scharff), die den Zimbelstern labial nachahmt. Die Zimbel ist meist mit kleinsten Pfeifen von enger Mensur und sehr hoher Tonlage besetzt. Der Klang bewegt sich an der oberen Tongrenze und ist glitzernd hell. Heute oft zur Ergänzung des Prinzipalplenums in den höchsten Lagen im Hauptwerk disponiert (ideengeschichtlich dem französischen und mitteldeutschen Orgelbau entlehnt, in nordeuropäischen Orgeln wurden die höheren Chöre von geteilten Hauptwerksklangkronen meist als "Scharff" bezeichnet). In anderen Teilwerken oft terzhaltig (in Orgeln der 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts auch mit höheren Obertonreihen) und als hohe Farbmixtur disponiert, in dieser Bauform meist nur in modernen Orgeln als Teil eines Prinzipalplenums vorgesehen. In Renaissanceorgeln oft in zwei- oder dreifacher Besetzung in Kombination mit kurzbechrigen Zungenstimmen in 8′ und 4′-Lage im Brustwerk oder, sofern dieses fehlt, im Rückpositiv vorhanden. In süd-, west- oder mitteldeutschen Orgeln häufig auch schlicht als Bezeichnung für eine höher als die Hauptwerksmixtur liegende Klangkrone im Positiv verwendet.

 

 

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30  Schalmei 8’

Zungenregister, meist 8′ oder 4′, zylindrische Becher mit einem stark konischen Aufsatz am oberen Ende des Bechers oder konische Becher, z. T. ebenfalls mit einem stark konischen Aufsatz am oberen Ende des Bechers. Das Register ahmt den Klang der Renaissanceschalmei nach.

 

 

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PEDAL C - f1 = 30 Töne


31  Prinzipalbass 16’

(siehe Prinzipal I. Manual))

 

 

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32  Violon 16’

(auch Violonbass) Streicherstimme zu 16′, selten auch 32′ oder 8', meist im Pedal.

 

 

 

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33  Subbass 16’

wichtiges gedacktes Labialregister im Pedal, kommt in fast jeder Orgel in der Lage 16′ vor, in größeren Orgeln auch 32′, im Klang sehr obertonarm, dunkel und unbestimmt.

 

 

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34  Prinzipal 8’

(siehe Prinzipal I. Manual).

 

 

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35  Oktav 4’

(siehe Oktav 4' I. Manual)

 

 

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36  Gedeckt 8’

(siehe Gedeckt II. Manual)

 

 

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37  Quinte 10 2/3’

weit mensuriert ein Aliquotregister zu 51/3′, 22/3′ oder 11/3′, zur Bildung akustischer Register zu 211/3′ oder 102/3′ im Pedal, prinzipalisch mensuriert als 22/3′ oder 11/3′ zum Prinzipalchor gehörend (kein Aliquotregister).

 

 

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38  Clairon 4’

frz. Zungenregister, meist 4′ nach Bauart der Trompette (Trompete) mit konischen, nach oben erweiterten Bechern.

 

 

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39  Cornett 5 1/3’ 5f.

(siehe Cornett I. Manual)

 

 

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40  Posaune 16’

Zungenregister in mittelweiter Mensur, mit natürlich langen trichterförmigen Bechern in 32′- oder 16′-Lage, manchmal auch 8′, meistens im Pedal, abgesehen von Hochdruckregistern und Horizontaltrompeten oft lautestes Register einer Orgel; schmetternder, feierlicher Klang, aber meist (besonders in 32′-Lage) schwächer als die ähnlich verwendete Bombarde.

 

 

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